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Brenner Manufaktur

Wie Besonderheit entsteht

Jede RAINER BRENNER Brille ist etwas Besonderes. Einer der Gründe dafür ist der aufwändige Herstellungsprozess, der weitestgehend in Handarbeit erfolgt. Hier sehen Sie die wichtigsten Arbeitsschritte ihrer Entstehung.

Fassung auf Platte

Nur bestes Cellulose Acetat der italienischen Traditionsfirma Mazzucchelli wird als Rohmaterial für eine RAINER BRENNER Brille verwendet. Die ca. 1 cm dicken Platten werden einzeln ausgewählt, denn ihre Musterung ist prägend für den Look der Fassungen.

Schneiden der Rohlinge

Im ersten Schritt werden Rohlinge aus den hochwertigen Kunststoffplatten ausgefräst – per CNC-Maschine und auf den tausendstel Millimeter genau. Die Grundform der Brille ist schon klar erkennbar.

Nasensteg vorfräsen

Der Nasensteg wird frei Hand und ohne Schablone vorgefräst, entsprechend viel Erfahrung ist hier gefragt. Die Form des Stegs ist entscheidend für den optimalen Sitz der Brille, besonders wenn er individuell für den Träger geformt werden soll.

Ausholen

Mit einem Tellerfräser wird das Mittelteil auf die gewünschte Stärke gebracht, das sogenannte Ausholen. Je nach Design der Brille muss dabei unterschiedlich viel Material abgetragen werden, bei dezenten Modellen verbleiben teilweise nur 2,5 mm.

Fassung im Wasserbad

Der Brillenrahmen wird im Wasserbad erwärmt, so dass er sich optimal bearbeiten lässt. Dann erhält er mit Hilfe einer Schablone die gewünschte Biegung, die sowohl für den Look als auch für bequemen Sitz entscheidend ist.

Nasensteg feilen

Per Hand wird der Nasensteg gefeilt, bis er seine finale Form hat. Um besten Tragekomfort zu gewährleisten werden dabei bis zu 10 verschiedene Feilen mit unterschiedlichen Körnungen benutzt.

Scharnierbohrung

Ebenfalls per Hand werden die Bohrungen für die Scharniere gesetzt. Neben der Position muss auch die Tiefe der Löcher exakt stimmen, entsprechend viel Übung und Augenmaß ist gefragt, damit die Scharniere später genau passen.

Scharniersetzen

Die Scharniere werden zuerst per Ultraschall erwärmt und dann mit hohem Druck eingepresst. Präzise gesetzt sorgen die goldenen Scharniere für wackelfreien Tragekomfort und solides Auf- und Einklappen.

Abkaschieren

Die Bügel werden erst auf die gewünschte Stärke gebracht – das sogenannte Abkaschieren – dann wird das Gegenstück zu den Scharnieren, die Bügeleinlage, auf 300 °C erhitzt und mittig in den Bügel eingeschossen.

Bügelform

Die Ober- und Unterseiten der Bügel werden auf das vorgegebene Maß gefräst. Dabei muss die Bügeleinlage absolut präzise positioniert werden, damit die beiden Scharnierteile später perfekt zusammenpassen.

Buchholzpolitur

Bügel und Mittelteile werden in großen, mit Buchenholzspänen befüllten Trommeln geschliffen und poliert. Nach 4 Durchgängen mit unterschiedlich großen Spänen und gut 96 Stunden in Bewegung sehen sie bereits glänzend aus.

Montierter Bügel wird gefeilt

Bügel und Mittelteil werden montiert und exakt aneinander angepasst. Die Bügel müssen in perfektem Winkel am Mittelteil sitzen, damit die Brille später optimal sitzt und die Teile zu einem harmonischen Ganzen werden.

Finishing

Das Finishing richtet sich nach dem Look der Fassung. Für eine brillante Hochglanz-Optik wird die Oberfläche in mehreren Schritten geschliffen und poliert, für edelmatte Modelle wird eine Sandstrahltechnik genutzt.

Gravur + Auslegung

Dann wird der RAINER BRENNER Schriftzug gesetzt. Er wird nicht einfach gedruckt oder gestempelt, sondern fein eingefräst, gesäubert und von Hand mit einem Spezialwachs ausgelegt.

Bügelausrichtung

Um die Bügel perfekt auszurichten, werden sie erhitzt und erhalten dann die gewünschte Biegung. Jetzt ist die echte RAINER BRENNER Brille fertig – bis auf die Feinanpassung in der Goethestraße 24 natürlich.

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